„Bedenke, Mensch, dass Du Staub bist und zu Staub zurückkehren wirst.“ Mit diesen Worten wird am Aschermittwoch das Aschenkreuz auf meine Stirn gezeichnet; die Fastenzeit beginnt, Vorbereitung auf das Osterfest. Ostern ist nicht denkbar ohne das Kreuz, das zentrale Symbol im Christentum: ein Plus-Zeichen, das Himmel und Erde verbindet und mich nach links und rechts schauen lässt auf die Menschen neben mir. Jesus Christus ist das große Plus in meinem Leben.
Allen Menschen christlichen Glaubens an der Hochschule Niederrhein wünsche ich, dass sie Jesus genauso aufrichtend erfahren („lakum“ bedeutet aufstehen); wer darüber reden möchte, ist bei uns Hochschulseelsorger*innen im LAKUM herzlich willkommen!
Dieses Jahr beginnt der Ramadan fast gleichzeitig mit der christlichen Fastenzeit, wenn am Mittwochabend die schmale Sichel des neuen Mondes am Himmel erscheint. Dieses Zusammentreffen lädt dazu ein, über Gemeinsamkeiten der Religionen nachzudenken. Fasten- und Festzeiten geben dem Leben Struktur und Halt; Fasten ermutigt zur Konzentration auf das Wesentliche.
Gottes Segen – Ramadan Mubarak allen Muslim*innen an der Hochschule Niederrhein!
Alle Hochschulangehörigen (auch ganz ohne Glauben), die gerne den Fastenmonat Ramadan und das abendliche Fastenbrechen kennenlernen möchten, mache ich aufmerksam auf das Friedensprojekt ramadan-nrw: https://ramadan-nrw.de/anmeldung-iftar/
Hier wird interessierten Nicht-Muslimen der Kontakt zu einer muslimischen Familie in ihrer Nähe vermittelt, die Gäste zum Iftar einladen möchte, zum Fastenbrechen nach Sonnenuntergang. Meldet Euch gerne dazu an; Anmeldungen sind bis zum 16. März 2026 möglich.
Danke an die Gastgeber – Ramadan Kareem!



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