Hilfsaktion Ukraine

Es ist beeindruckend, was wir auf euren Dachböden und in euren Kellern finden konnten, was in der Ukraine gerade lebensnotwendig ist …

19 x Waschmaschinen
35 x Kühlschränke
22 x Mikrowellen
33 x Herde/Backöfen/Kochfelder
1 x Gasherd
23 x Fernseher
25 x Fahrräder
14 x Kinderfahrräder
11 x Kinderroller
14 x Matratzen
2 x Rollstühle
9 x Rollatoren
3 x Stichsägen
5 x Akkuschrauber
141 kg x Werkzeug

4 x Kabeltrommeln
56 kg x Kabel
1 x Schweißgerät
3 x Generatoren
5 x Heizgeräte
13 x Handys
9 x Powerbanks
6 x Nähmaschinen
530 kg x Kleidung
120 kg x Schuhe
920 kg x Geschirr/Töpfe/Besteck
3 x Fleischwölfe
30 kg x Spielzeug

Der Krieg zerstört die existenzielle Lebensgrundlage.
Lasst uns den Menschen in der Ukraine helfen.
Das [LAKUM] bündelt verschiedene Kräfte und Akteur*innen. Auch du kannst ein Teil davon sein.

Wir haben einen direkten Kontakt zu einer Chatgruppe der Bewohner vor Ort in Possad-Pokrowske.

Hilf uns beim Sammeln der Dinge, die die Menschen vor Ort brauchen.
Nur wie fragst du dich?

  • Schau bei dir auf dem Dachboden oder im Keller. Mehr Info.
  • Mach andere auf die Aktion aufmerksam.
  • Hilf uns beim Packen der Transporter. Mehr Info.
  • Oder Spende etwas Geld für den Tank. Mehr Info.
Sammeln > Sortieren > Transport > Verteilen

Ok, ihr habt mich überzeugt. Ich will helfen!


So hat die Aktion im September 2022 gestartet

Der Winter wird hart. Der Krieg zerstört die existenzielle Lebensgrundlage. Lasst uns den Menschen in der Ukraine helfen. Das [LAKUM] bündelt verschiedene Kräfte und Akteur*innen. Auch du kannst ein Teil davon sein.

Das Dorf unserer Aktion „Possad-Pokrowske“ in den ukrainischen Nachrichten
Wir beladen den zweiten Hilfstransport!
Besuch des Präsidenten Selenskyj in „Possad-Pokrowske“, 03/2023
(Videomaterial von www.president.gov.ua)

Unsere Idee

Hallo! Hier ist Eldar. Ich werde euch unsere Idee vorstellen und von uns erzählen. Am 4. März 2022 mussten ich, meine Freundin Eva und meine kleine Schwester Oleksandra als Kriegsflüchtlinge unsere Heimat verlassen. Wir haben unsere Unterkunft in Krefeld gefunden. Von da an leben wir ein normales Familienleben in Deutschland. Wir haben weiter studiert, lernten die neue Sprache und kümmerten uns umeinander.
Nach einiger Zeit wurde die Arbeitsstelle meines Vaters in der Ukraine durch einen russischen Raketenangriff völlig zerstört.

Das war der Punkt, an dem er beschloss, nach Deutschland zu seiner Familie zu fliehen. Hier sind wir jetzt sicher und dafür sind wir sehr dankbar. Aber in der Ukraine gibt es immer noch Familien, die Hilfe brauchen. Einige von ihnen sind täglich mit Bombenlärm konfrontiert, andere haben ihre Häuser verloren, einige leben unter Besatzung und einige wurden erst kürzlich befreit. Wir kennen viele dieser Geschichten ganz persönlich.

Seit dem ersten Kriegsmonat leben in unserem Haus in der Ukraine zwei Familien von Geflüchteten. Ihre Stadt wurde gerade von den ukrainischen Streitkräften befreit. Diese Familien wollen in ihre Heimat zurückkehren und dort ihr Leben wieder aufnehmen, ebenso wie einige Dutzend andere Familien. Aus diesem Grund haben wir die Idee eines Freiwilligenprojekts entwickelt, um von hier Hilfe leisten zu können.

Unser Vater hat zwei Sprinter, die wir mit Dingen des täglichen Bedarfs beladen wollen und ihn in die Ukraine fahren. Ziel ist ein Dorf in der Ukraine. Die Menschen vor Ort teilen uns mit, was zerstört wurde und was sie zum Leben brauchen. So wissen wir genau woran es gerade fehlt. Wir erstellen eine Liste von den nötigen Dingen und versuchen hier in Deutschland Spender zu finden. Ob nun in Form von gebrauchten und oder neuen Dingen oder in Form vom Geld für die Überführung (z. B. Benzinkosten).

Wir werden zunächst alle Sachspenden zu unserem ehemaligen Wohnhaus in der Stadt Podilsk liefern, wo derzeit zwei Flüchtlingsfamilien leben. Die anderen Bewohner von der Liste werden diese Spenden dort abholen. So wird es das erste Mal sein. Danach hoffen wir, dass es möglich wird direkt in das Dorf zu liefern.

Eldar und Eva
Dmytro (Eldars Vater mit kleiner Schwester)

Wir wissen, was gebraucht wird.

Wir haben einen guten Kontakt zu Menschen in einem Dorf im Süden in der Ukraine und haben nachgefragt: Was den Menschen fehlt? Mittlerweile gibt es eine Liste von Gegenständen, die vor Ort benötigt werden.

Hier über diesen Link kannst du die Liste von benötigten Gegenständen sehen!

Und hier kann man einen Blick auf die erste Transportliste werfen


Der Prozess

Sammeln > Sortieren > Transport > Verteilen

Transport No. 1 // 12 DEZ’22 // 1,3 Tonnen
Transport No. 2 // 07 FEB’23 // 1,4 Tonnen
Transport No. 3 // 03 MAI’23 // 2,2 Tonnen (mit Anhänger)
Transport No. 4 // 04 JUL’23 // 1,1 Tonnen
Transport No. 5 // 28 JUL’23 // 1,2 Tonnen (mit Anhänger)
Transport No. 6 // 11 SEP’23 // 1,4 Tonnen (mit Anhänger)

Transport No. 7 // 07 DEZ’23 // 1,3 Tonnen (mit Anhänger)
Transport No. 8 // 28 DEZ’23 // 1,3 Tonnen


Deine Spende

Ok, ihr habt mich überzeugt. Ich will helfen!

Unterstützer der Aktion

Liebe Krefelderinnen und Krefelder,

ich bin stolz darauf, wie unsere Stadtgesellschaft seit dem Beginn des Kriegs in der Ukraine den Menschen vor Ort und den zu uns Geflüchteten geholfen hat. Das ist ein klares Zeichen gegen Putins brutalen, völkerrechtswidrigen Angriff, es ist aber auch ein wichtiges Stück konkrete Unterstützung im Alltag der Betroffenen.

Eine besonders wertvolle Initiative ist die Hilfsaktion des Katholischen Hochschulzentrums. Ausgehend von persönlichen Kontakten in ein inzwischen befreites Dorf in der südlichen Ukraine, organisieren die Ehrenamtlichen des LAKUM Sammelaktionen, mit denen neben Geld für die Transporte konkret benötigte Gegenstände für Familien in diesem Dorf gesucht werden. Unmittelbarer und direkter kann Hilfe kaum sein.

Es würde mich freuen, wenn Sie selbst hier aktiv werden könnten. Was bei uns ungenutzt in Kellerräumen und Schränken liegt, kann im Kriegsgebiet – gerade während des harten Winters – einen entscheidenden Unterschied machen.

Ich danke dem Hochschulzentrum für dieses außerordentliche humanitäre Engagement.

Ihr
Frank Meyer
Oberbürgermeister der Stadt Krefeld


Hier kann auch Dein Name und Wunsch stehen …


Ein fetter Dank geht an das reha team West, Krefeld für Rollstühle!


Ein dicker Dank geht an Umzüge Kröll für die Unterstützung!


We stay with Ukraine — und leben dies, in Solidarität und mit viel Herz: Ich danke Ihnen zugleich für die Umsetzung einer solchen Aktion und die wunderbare Zusammenarbeit und Unterstützung, die wir durch Sie und das LAKUM seit vielen Jahren erfahren dürfen.
Berührt und aufrichtig sage ich „Danke!“ — und bin stolz auf unsere Hochschule und unser Netzwerk.

Thomas Grünewald
Präsident der Hochschule Niederrhein


Wir bedanken uns bei der Initiative Wertvolle Zukunft und der Hemmerle-Stiftung im Bistum Aachen für die Ermöglichung von 6 Transporten.

Sehr geehrter Herr Hakes,
vielen Dank für die Hilfe und die Bemühungen.
Die Botschaft der Ukraine dankt aufrichtig für die Hilfe, die in diesen kalten Wintertagen den Ukrainern hilft, dem Aggressor zu widerstehen und unzerbrechlich zu bleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Botschaftsrätin


Ein besonderer Dank dem Bistum Aachen, es ist mit eingestiegen und ermöglicht uns über das Pax Bank Spendenkonto Paypal und andere Möglichkeiten.


Aktuelles von der Aktion

Hier werden wir nach und nach die Aktion in Texten und Bildern begleiten.
Unser Ziel ist es auch später zu zeigen, wen genau unsere gemeinsame Hilfe erreicht hat.

Ok, ihr habt mich überzeugt. Ich will helfen!